SumpfNews Gießen Reiseführer für urbane und digitale Kultur -:- März 2011 -:- Liebe SumpfNews-LeserInnen, »intermezzo«
intermezzo #1
Wartezone
San Siro
Bereits zum sechsten Mal bietet die UND Plattform Karlsruhe vom 08.März bis 13.März 2011 eine experimentelle und avantgardistische Ausstellung für junge, zeitgenössische Kunst in der Nancyhalle am Festplatz.
Utopia Parkway ist eine Ad-hoc-Residenz für Künstler bis Ende März. Das Künstlerquartier befindet sich in einemleerstehenden Gebäudekomplex zwischen Marien- und Tübingerstraße in der Stuttgarter Innenstadt. Das Gelände, auf dem zukünftig das Quartier S gebaut wird, umfasst etwa 12.000 Quadratmeter: eine Passage und mehr als zehn Gewerbeflächen mit Schaufenstern. Diese stehen knapp 100 eingeladenen Visionären aller Disziplinen als Arbeits- und Ausstellungsräume offen, um ihre Projekte erarbeiten und präsentieren zu können. Die Künstler werden teilweise vor Ort im eigens eingerichteten Künstlerhotel übernachten und sich in der "Hypno Vereinsbar" über ihre Projekte austauschen. Initiiert wird das Projekt von der experimentellen Kunstplattform EXP.edition und dem Interventionsraum e. V. Ich werde vom Di. 15.3. bis Sa. 19.3. dort gastieren und neue (Stuttgarter) Werke der Appropriation Art - Fotoserie *Draussen vor der Tür* präsentieren.
Auch in dieser Ausgabe die monatliche Kolumne von fantomas und ein Comic-Strip von AE. Herzliche Grüße
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Ausstellung Das Werk von Caroline Krause (* 1967 in Nürnberg) streift unterschiedliche künstlerische Techniken – von Zeichnung und Malerei über Installation, Fotografie und Lyrik – und nimmt sich in vielerlei Gestalt doch immer wieder einer Frage an: Was ist die Wirklichkeit? Wer generiert sie und woraus ist sie gemacht? Für den Neuen Kunstverein Gießen wird sie eine raumbezogene Malerei realisieren, die sich auch auf den Außenraum bezieht. Eröffnung: Sa. 26.03. – 18 Uhr Foto: aus der aktuellen Ausstellung von Caroline Krause im Atelier Frankfurt.
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Ausstellung Rosa Loy wird der Neuen Leipziger Schule zugeordnet. Sie gehört zu den Malerinnen Deutschlands, die sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigen. Die Romantik hat eine große Tradition in der Sächsischen Malerei. Rosa Loy bringt den Mut auf, Weiblichkeit und Schönheit in ihre figurative Malerei zu integrieren und bietet eine mehrschichtige Deutung ihrer Arbeiten an. Besonderes Interesse hat sie an überliefertem Wissen der Frauen, der neuen Weiblichkeit und der damit verbundenen Mysterienschule. Sie arbeitet in Kasein auf Leinwand, diversen Techniken auf Papier und in verschiedenen Grafischen Techniken.
Ihre Arbeit widerspiegelt auch eine gelebte Partner-beziehung mit ihrem Mann Neo Rauch, mit dem sie seit 1985 verheiratet ist. Als erfolgreiches Malerpaar agieren sie beide auf internationalem Parkett.
Sie schaffen jeweils ein eigenständiges Oeuvre; das einerseits aus der Unterschiedlichkeit und andererseits aus den Gemeinsamkeiten des Künstlerpaares genährt wird. Als arbeitendes Paar dokumentieren sie, wie die Kräfte des Männlichen und des Weiblichen erfolgreich miteinander verwoben werden können.
So bilden sie seit langem ein erfolgreich kooperierendes Malerpaar mit jeweils ganz souveränem Charakter.
In der Gießener Kunsthalle wird Rosa Loy neue, bislang ungezeigte Arbeiten präsentieren. |
Ausstellung Ibrahim Kodra (1918–2006) gilt als der Begründer der Malerei der Moderne in Albanien. Seine Werke pendeln zwischen und verschmelzen Kubismus, Surrealismus, sowie albanoische Folklore und Motive der byzantinischen Geschichte.
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Ausstellung Neue Höhlen=Kritzeleien von Nobi Umsonst
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Ausstellung Gruppenausstellung zum Mythos Markus Lüpertz u.a. mit Ingke Günther, Julia Nuss, Katja von Puttkamer, Gabi Schaffner, Jörg Wagner
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Ausstellung Der Gießener Künstler Yi Zheng Lin verwandelt industrielle Massenprodukte in farbenfrohe Blütenwälder und skurrile Rauminstallationen.
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Ausstellung Gleich 7 Ausstellungen zeigt das Atelier Frankfurt zum Auftakt des Jahres 2011.
Nathalie Grenzhaeuser – Trespassing
Shira Zelwer – It*s terrible how wonderful it is
Caroline Krause – die quelle des informanten / the source of the informant
Simon Starlink – Reality Distortion Field
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Ausstellung Ortsspezifische Installation, eine Konsumgesellschaft am Abgrund ihrer Existenz.
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Ausstellung
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Film Filmreihe Neuer Kunstverein zeigt:
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Kunst, Theorie & Performance Do 10.03.2011 -:- 15:30 Uhr
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Konzert Mi. 09.03. – 20 Uhr
Fr. 11.03. – 21 Uhr
Do. 24.03. – 21 Uhr
Sa. 26.03. – 20 Uhr
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Clubbing in Gießen 03.03. Domizil
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Radio mit Stefan Beck: Ich sitze allein im Studio von radio x und werde eine Stunde lang über alles reden, was mir in dieser Zeit durch den Kopf geht. Ohne Konzept, Notizen und Musik.
Zu empfangen in Frankfurt/M. über Ukw 91,8 Mhz. + Kabel 99,85 Mhz. oder im Internet als MP3-Stream. |
WWW ab 1. März 2011
MOMCA Call for Digital (Mail-)Art
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Kolumne liebe sumpfbewohnerinnen, moorleichen, voegelfreie, eigentlich, ja wirklich, hatte das p.a. redaktionsteam fuer diesen monat geplant, endlich einen der bestialischsten skandale der juengeren philosophiegeschichte bis ins letzte blutleere detail zu entkleiden - als naemlich platon fuer sokrates von laotse abschrieb, ohne sich dabei zu fragen, woher der, also letzterer, denn wohl gewusst haben koennte, dasser nix weiss ... doch die ereignisse ueberschlugen sich, die uralte kulturtechnik des copy & paste war ploetzlich wieder einmal in aller, mehr oder weniger uebel riechenden muender und so war damit kein schierlingsbecher (bis das zeug wieder blueht, muesst ihr eh noch einen fruehling ueberstehen) mehr zu gewinnen ... oder ums noch mal mit laotse zu sagen:
immerhin wird die sprachflora so stetig rationaler und sparsamer: verlogener politiker muss man gar nicht mehr durchbuchstabieren, denn "du duftende drecksau" sacht ja auch kein schwein
und weils so herrlich entspannt is grad, gleich nochn bisschen leckeren sound hintendrein, in memoriam und pro futuram sozusagen
den sonntaeglichen gottesdienst hab ich ja ma wieder unter der bettdecke zelebriert, doch ist mir bewusst, dass man sich als genetisch bedingt, spirituell genoetigtes saeugetier nicht um seine religioesen pflichten herumdruecken sollte und teile daher gern mit euch:
und getreu dem motto, dass nix machen auch tun ist, inhaliert diesen schweren tobak, schaut weiter gelegentlich ueber den zaun des geheges und lasst euch von der letztlich notwendigen, kognitiven dissonanz nicht irritieren
genuch gepredigt, hab ja gestern auch noch ein liegengebliebenes laecheln im keller gefunden und daraufhin ein ganzes honigbroetchen mit dick butter gegessen
so, ich geh jetz noch mal meine flausenpatrouille machen
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Comic von AE
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WWW rebel:art Watchlist
[snab]-Community
New York als Flipper
Google Art Project
Schubladenmuseum
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WWW Culture to go
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WWW Balldroppings
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Realitäten / Rückblick |
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