SumpfNews
Reiseführer für urbane
und digitale Kultur
-:- Mai 2009 -:-

Hallo,
am 15. Mai ab 22 Uhr eröffne ich meine neue Ausstellung Amok Digitalis im Domizil; dazu ein Video-Showprogramm mit Prinzessin Lotte (Tanz) aus Frankfurt, Bertram B. Ohne (Percussion) und Florian Michnacs (Spoken Words); anschl. Amok-Disko mit DJane dunkelhelllila (Berlin) und B. Ohne. Alle LeserInnen der SumpfNews sind herzlich willkommen.
Über Ostern war ich einige Tage in Berlin und habe viele Ausstellungen gesehen. Die Interessantesten stelle ich hier kurz vor.
Auch in dieser Ausgabe wieder eine Kolumne von fantomas.
Tipps für den Maieinstieg: Do., 30.04. ab 22 Uhr die Offene Bühnenschlacht im Domizil, moderiert und geleitet von Julia Blawert und Bernhard Greif.
www.myspace.com/offene_buehnenschlacht
Fr. 1. Mai, 14 Uhr IH SKA auf dem Kirchplatz,
ab 22 Uhr gastieren die Moskauer Karl Hlamkin & OgneOpasnOrkestr im AK44 mit anschl. Dobra OST Party.
Ein Surftipp für diejenigen, denen die "Nordanlage-WG" und "Hugo Ball im kubistischen Kostüm" noch ein Begriff ist. Das Video stammt von Katja Schneider aus Australien.
www.youtube.com/watch?v=UU7rbheA1O8
Mit herzlichen Grüßen
Wolf D. Schreiber
SumpfNews - KulturMagazin ist ein Service von Büro Wolfwerke (V.i.S.d.P. Wolf D. Schreiber).
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
TRAFO e.V.
Ederstr. 13, 35398 Gießen
Fotografie I Malerei I Zeichnung I Video I Graphik I Film
Christian Hoßner I Mona Wolf I Julia Erb I Frauke Voigt I Hans Ast I
Heide Kuhn I Jochen Gerhardt I Alexander Failing I Annabel Herget
Vernissage: 29.04.2009,19 Uhr, täglich 16–20 Uhr, Finissage: 08.05.2009,19 Uhr
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
NEUER KUNSTVEREIN GIEßEN
09.05.– 20.06.
Ina Weber – Beton ist geduldig
Ina Weber »sammelt Architekturen wie Trophäen, sie sammelt sie im Vorbeifahren oder im Vorübergehen mit der Kamera ein, um sie dann, zeichnend und aquarellierend, aus ihrem Umfeld und städtischen Kontext heraus zu präparieren«, so Renate Wiehager 1999. Auch in Gießen wird Ina Weber (*1964, lebt in Berlin) auf die Pirsch gehen und die gebaute Umwelt untersuchen. Doch ihre Forschungsergebnisse präsentiert sie nicht auf Papier, sondern in Beton. Ina Weber studierte u.a. bei Martin Kippenberger. (Text: Markus Lepper)
Licher Str. / Ecke Nahrungsberg, 35394
Gießen:
Öffnungszeiten: Mi 16–19 + Sa 14–17 Uhr
www.kunstverein-giessen.de
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
ATRIUM
Kulturrathaus Gießen, Atrium im Verwaltungsgebäude, Berliner Platz, 35390 Gießen
Mo–Do 8–18, Fr 8–12, Sa 10–13 Uhr
ALLE ZEIT DER WELT
Fotografien von Frank Sygusch und Miranda Glikson
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
advotec
Georg-Schlosser-Str. 6, 35390 Gießen
08.05. – Sep 2009
KUNST-STÜCKE 03
Nathalie Grenzhaeuser, Lionel Röhrscheid
Eröffnung Fr. 08.05., 19 Uhr
www.grenzhaeuser.com
-:- HöREN & TANZEN -:-
DOMIZIL
LIVE
Fr. 15.05. AMOK DIGITALIS (Video-Tanz-Lesung)
Fr. 29.05. Dr. Bajan (Berlin) und Fatal X
DJ SPECIAL
Fr. 08.05. karl de goal
ÖFFENTLICHES AUSSTELLUNGSENDE
Montag, 11.5., ab 23:00h
>Immer diese Gegensätze. Warum nicht mal 1 Linie?<
Neue Höhlen=Kritzeleien von Nobi Umsonst
AUSSTELLUNG
ab Fr. 15.05.
AMOK DIGITALIS von wolf ds
RESIDENT-DJs
1. Montag: Micha
2. Montag: Konstanze
3. Montag: In the garage -:- fantomas
4. Montag: Dubble Bobble -:- greenlane & phantomas (2-mtl.)
1. Dienstag: selecta c
4. Dienstag: B-Seiten
1. Mittwoch: grand chill stereo -:- greenlane
2. Mittwoch: Jonny
3. Mittwoch: True Blue Breaks -:- Peter Pilotem
4. Mittwoch: Indietronics & Schräges -:- Nata + x
[5. Mittwoch: Die Jungen aus der Hölle -:- Metalmania]
1. Donnerstag: Stereo Soft Bar -:- Vitus Werdegast
2. Donnerstag: Stereo Soft Bar -:- Erik Meier & Sven Fête
3. Donnerstag: Stereo Soft Bar -:- Ilkonaut
1. Samstag: Grease & Rockin´ -:- Rockabilly
2. Samstag: Funk -:- Max, Svenos + FunkPump
3. Samstag: Reggae Dancehall Night
VORSCHAU
Fr. 19. o. 26.06. The No Colour Twins
www.thenocolourtwins.de
Braugasse 6, 35390 Gießen:
Öffnungszeiten: Mo-Sa 22–05 Uhr
PR-Text Dr. Bajan (Fr. 29.05.):
Wir spielen größtenteils unsere eigene Musik, obwohl auch einige überraschende Cover-Versionen längst vergangener Musikgrößen dabei sind. Unser Stil ist eine eigenwillige Mischung der russischen und europäischen Musiksprache, geprägt durch das alles überragende Lead-Akkordeon (lead-bajan). Die Texte sind trotz der internationalen Besetzung - Musiker aus Russland, Deutschland, der Italienischen Schweiz - fast alle auf russisch. Die Mitglieder der Band haben allesamt große Erfahrung in verschiedenen Genres der europäischen Musikkultur. Die Geige ist sehr erfahren in klassischer und Zigeunermusik, der Kontrabass die Avantgarde und italienische Folkmusik unterlegt und das Schlagzeug zu allerhand Polka und Rock getrommelt. Zusammen ergibt das eine feurige Mischung, die sofort die Sohlen heiß werden lässt und ins Brain steigt.
Bajan, sprich Knopfakkordeon, kennt man in Deutschland hauptsächlich aus den Fußgängerunterführungen, in denen gestrandete Russen lahm versuchen, mit ihrer traditionellen Volksmusik ein paar Almosen zu verdienen. Woher soll da ein normaler Mensch wissen, dass man ein Bajan noch ganz anders spielen kann? Dr. Bajan spielt nun also eigene Musik mit traditionellen Instrumenten, aber mit Volksliedchen im Stil Hau-Ruck-Polka hat das nicht wirklich was zu tun. Wenn man einmal diese orgiastischen Trance gesehen hat, weiß man, dass sämtliche Versuche, einen treffenden Begriff zu finden, einfach nicht gelingen können. Die intensive Bühnenpräsenz der Gruppe umfasst die Rauheit des Rock'n'Roll ebenso wie die Virtuosität eines Paganini. Auf ihrem wilden Crashkurs durch den Musikkosmos schöpfte die Gruppe eben nicht nur aus dem reichhaltigen Fundus sowjetischer Revolutionslyrik, sondern integrierte Jugendidole wie Deep Purple oder die Beatles, aber auch neue Einflüsse, wie z.B. Manu Chao und machte auch vor dem deutschen Volkslied nicht halt. Dabei heraus kommt eine wilde, sehr lustige, sehr sehenswerte Mischung, in der ein gerüttelt Maß an Genialität steckt.
So. Jetzt mal Klartext. Dr. Bajan ist zwar aus Rußland, aber wer zum Kuckuck behauptet eigentlich unaufhörlich, daß wer auf einem Bajan sprich Knopfakkordeon spielt, automatisch Folk macht? An Volksliedchen erinnert außer manchen Texten doch sowieso nichts mehr, und die versteht sowieso keiner. Doktor nennen sich schließlich nur Leute, die ihr Gewerbe gründlich studiert haben oder absolute Hochstapler sind, da kann man schon davon ausgehen, daß dahinter ein gerüttelt Maß an Genialität steckt, aber bitte, wenn schon Vergleiche dann doch eher die Hektik einer Zappaschen Komposition, oder die jaulenden Exzesse eines Robert Plant (die jüngere Generation bitte Axl Rose einsetzen). Auf ihrem wilden Crashkurs durch den Musikkosmos blieben einige Opfer auf der Strecke, eben nicht nur sowjetische Revolutionslyrik, sondern z. B. auch Jugendidole wie Deep Purple. Alles auf russisch, versteht sich, schön brav, wie es sich gehört, einmal durch den Fleischwolf gejagt. Überhaupt ist es absolut nicht gerecht, die Band auf lustige Hau-ruck Polka zu stilisieren. Es sind halt nicht alle Ohren so schnell, daß sie aus den orgiastischen Anfällen des Leadzapplers Kolia Fomin die ihm eigene höchst anspruchsvolle Komplexität heraushören." (Text: Christina Seiler)
www.drbajan.de
-:- TANZEN & GUCKEN -:-
DOBRA OST
Fr. 01.05. 22 Uhr, AK 44, Alter Wetzlarer Weg, 35392 Gießen
Karl Hlamkin & OgneOpasnOrkestr (Moskau)
anschl. DObra OST – Party
www.myspace.com/ogneopasnorkestr
www.ak44.de.vu/
-:- HöREN & TANZEN -:-
EKSKLUSIEV
Balalaika, Schifferstr. 3, 60594 Frankfurt
Sa. 09.05., 20 Uhr
Debutauftritt der Formation Eksklusiev. Evelyn Helbig (Klavier, Gesang), Bertram B. Ohne (Gitarre, Gesang) und Wolf D. Schreiber (Akkordeon, Melodika) interpretieren nicht nur, aber hauptsächlich deutschen Tango.
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
THEATERTRUPPE FIRS
Do. 07.05. 19 Uhr
Jokus, Ostanlage 25a, 35390 Gießen
Theatertruppe FIRS
Die Apocalype seit den Tagen von Firs
Theaterstück von Vadim Levenov
-:- SEHEN & SCHAUEN -:-
CINE EAST
Filmreihe von Studierenden der Osteuropäischen Geschichte der Universität Gießen,
Mittwochs, jeweils 16.30 Uhr, Philosophikum I, Hörsaal A 1
06.05. Zelary (CZ, 2003)
13.05. Katyn (PL, 2007)
27.05. Der Tag, als Stalins Hose verschwand (MK, 2004)
oder Die Sonne, die uns täuschte (RU, 1994)
03.06. 4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage (RO, 2007)
10.06. Yol - Der Weg (TR, 1982)
24.06. Underground (SCG/SRB, 1985)
15.07. Svjedoci (HR, 2003)
Und/oder No man's land (BiH, 2001)
-:- LESEN & HÖREN -:-
CAFE AMELIE
Sa. 09.05. 20 Uhr bis So. 10.05. 20 Uhr
Walltorstr. 17, 35390 Gießen
GEGEN VERGESSEN LESEN
24-Stunden-Lesung zum Gedenken an die Bücherverbrennung
www.cafe-amelie.de
-:- LESEN & HÖREN -:-
THEATERKATE
Do. 14.05. 21–24 Uhr
Thearerkate, Am Güterbahnhof, 35390 Gießen
Lesebühne
Infos unter lesebuehne@theaterkate.de
-:- UNTERWEGS -:-
BERLIN
Museum für DDR-Kunst, Spandauer Str. 2, 10178 Berlin
Volkseigentum - Kunst aus der DDR 1949-1989
bis Ende Juni
www.volkseigentum.eu
Diese Ausstellung erfüllt ale Klischees, die man vermutlich über DDR-Kunst haben kann, im Positiven wie im Negativen. 140 Gemälde, teils von der DDR-Regierung aufgekauft, teils selbst in Auftrag gegeben, nach der Wende aus den öffentlichen Gebäuden in die Depots verbannt, zeigen der Spektrum der "offiziellen" DDR-Kunst. Da ist viel Propaganda, viel Liebenswertes, durchaus auch Kritisches, und vorallem künstlerisch Gekonntes dabei. Die Aufhängung und Gestaltung der 2.200 qm Ausstellungsfläche, von der Kritik teils als lieblos herabgewürdigt, empfinde ich als Retro schlechthin. So hab ich mir Kunst in der DDR immer vorgestellt. Die Gemälde gehören heute der Kunstsammlung Beeskow.

Axel Krause – Fasching Triptychon
Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Invalidenstraße 50-51,
10557 Berlin
bis 17.05.
Janet Cardiff / George Bures Miller - The Murder Of Crows
www.hamburgerbahnhof.de
www.cardiffmiller.com
Wie ein virtuelles Orchester, dass man durchwandern kann, wirkt die Klanginstallation der Kanadier Cardiff und Miller. 98 Lautsprecher haben sie in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhof platziert, und es hört sich so an, als komme aus jedem einzelnen Lautsprecher ein anderer Klang – wie ein Instrument. Der Titel der Installation »The Murder of Crows« bezieht sich auf einen Schwarm von Krähen und das Phänomen "Krähenbegräbnis. Stirbt eine Krähe, kommen viele Artgenossen zusammen und intonieren eine bis zu 24 Stunden andauernde Totenklage. In der Mitte des Raumes liegt auf einem Tisch ein Megaphon, aus dem die Stimme Janet Cardiffs tönt. Sie erzählt Träume und Gedanken, beispielsweise über Mördermaschinen, die Mensch und Tier zerteilen. Musikalisch collagieren u.a. Krähengesang, Wellenrauschen, russische Revolutionsgesänge, ein Wiegenlied. 30 Minuten – gleich einer Höroper.

Janet Cardiff / George Bures Miller – The Murder Of Crows
Temporäre Kunsthalle, Schlossplatz, Berlin-Mitte
bis 14.06.
Katharina Grosse – shadowbox
www.kunsthalle-berlin.com
www.katharinagrosse.com
Vier fast neun Meter hohe, gewölbte Ellipsen, je zwei gegenüber. Skulptur? Tafelbild? Bestandteil der Architektur? Laut Grosse "ein performativer Denkraum, in dem jeder die Wirklichkeit anders wahrnehmen kann: ohne Gut und Böse, ohne Hierarchien, ohne Grenzen". Also eine shadowbox.
Zwinger Galerie, Gipsstraß3 3, 10119 Berlin-Mitte
bis 09.05.
SUSI POP – lost and found
www.zwinger-galerie.de
www.susipop.com

SUSI POPs Version von "Der Ursprung der Welt",
im Original von Gustave Courbet
Das Bild „Der Ursprung der Welt“ malte Gustave Courbet 1866 als Auftragsarbeit für den ägyptischen Diplomaten und Kunstsammler Khalil Bey, der neben anderen Aktbildern Courbets auch „Das türkische Bad“ von Jean-Auguste-Dominique Ingres besaß. Während Khalil Bey die anderen Aktbilder seiner Sammlung in seinem Salon seinen Besuchern zeigte, hielt er das Bild „Der Ursprung der Welt“ vor seinen Gästen verborgen. Unklar ist, wer die Abgebildete war. Hierfür kommt neben der Geliebten von Khalil Bey, vor allem Joanna Hiffernan in Frage, welche mehrfach Courbet als Aktmodell zur Verfügung stand. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste Khalil Bey 1868 seine Kunstsammlung versteigern. „Der Ursprung der Welt“ ging zunächst an den Antiquitätenhändler Antoine de la Narde. Als Edmond de Goncourt das Bild 1889 in dessen Laden entdeckte, befand es sich hinter einer Abdeckung aus Holz versteckt, die mit dem 1874–77 entstandenen Bild „Le chateau de Blonay“ dekoriert war. Der Holzrahmen dieser harmlosen Darstellung einer Schneelandschaft mit Kirche ließ sich seinerzeit nur mit einem Schlüssel öffnen, wodurch das dahinter befindliche Bild „Der Ursprung der Welt“ neugierigen Blicken verborgen blieb. Der ungarische Sammler Baron Ferenc von Hatvany kaufte das Bild „Der Ursprung der Welt“ 1910 von der Pariser Galerie Bernheim-Jeune und brachte es nach Budapest. Dort verblieb es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Familie lagerte Hatvany 1942 die wertvollsten Bilder seiner Kunstsammlung in verschiedenen Budapester Banktresoren ein. Das Bild „Der Ursprung der Welt“ deponierte er unter dem Namen seines nichtjüdischen Sekretärs János Horváth, wodurch es von den deutschen Besatzern unentdeckt blieb. Nachdem 1945 russische Truppen die Banktresore öffneten, gelangte „Der Ursprung der Welt“ zunächst auf den Budapester Schwarzmarkt. Von einem Händler gelang es Hatvany 1946 das Bild für 10.000 Forint zurückzuerwerben. Da er das Bild bei seiner Emigration nach Paris 1947 nicht mitnehmen konnte, schmuggelte kurze Zeit später die Frau seines Neffen, Claire Spiess, das Bild nach Frankreich. Hier zeigte Hatvany das Bild 1949 dem Kunsthändler Fritz Nathan. 1955 kaufte der Psychoanalytiker Jacques Lacan das Original aus unbekannter Privathand. Er und seine Frau, die Schauspielerin Sylvia Bataille, hängten es in ihrem Landhaus in Guitrancourt auf. Aber auch dort wurde es den Blicken der Öffentlichkeit entzogen: Lacan bat seinen Stiefbruder André Masson, ihm einen verschiebbaren Doppelrahmen dafür zu bauen, der vorn ein anderes Gemälde zeigen würde. Masson malte daraufhin eine Landschaft, die exakt der Linienführung des Originals folgte. Um den Surrealismus dieser Version zu verstärken, trug es denselben Namen („L’Origine du monde“). Erst mit Lacans Tod 1981 tauchte das Bild wieder auf und gelangte zunächst wieder nach Frankreich. Im Brooklyn Museum in New York City wurde es 1988 dann erstmals öffentlich präsentiert. Seit 1995 wird es im Musée d'Orsay in Paris ausgestellt. (Text: de.wikipedia.org/wiki/Der_Ursprung_der_Welt)

Susi Pop - Gemälde im Büro der Zwinger Galerie
Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10,
10557 Berlin
Pictopia - Festival neuer Kulturenwelten
bis 03.05.
www.hkw.de
neurotitan shop & gallery im Haus Schwarzenberg,
Rosenthalerstraße 39,
10178 Berlin
Ich bin 8-bit & tokyo.ten
leider schon beendet
www.neurotitan.de
www.iam8bit.com
Pixel sind quadratisch, Post-it Haftzettel auch. Viele Pixel ergeben ein Icon, das gleiche Prinzip wendet I AM 8-BIT in seiner analogen Variante an. Während in der digitalen Welt doch das Pixel die kleinste Einheit eines Bildes darstellt und dementsprechend nur einfarbig sein kann, dienen I AM 8-BITs Zettel auch als Zeichenfläche für kleine Cartoons und Comics. So wird aus dem – was aus der Ferne ein einfaches Piktogramm zu sein scheint – ein kleines Geschichtenbuch.
Haus am Waldsee,
Argentinische Allee 30,
14163 Berlin
Clemens Krauss – Aufwachen
leider schon beendet
www.hausamwaldsee.de
www.clemenskrauss.com
In der griechichen Mythologie gewann Apollon einen musikalischen Wettstreit gegen den Satyr Marsyas und da der Sieger mit dem Verlierer tun durfte, was er wollte, knüpte er den Satyr kurzerhand an einer Fichte auf und häutete ihn mit einem Messer. Auch Clemens Krauss ist der Meinung, es ist für ihn an der Zeit, seine Haut abzustreifen. Krauss ließ sich also in Silikon gießen und das Ergenis legt er dem Betrachter in zwei Hälften vor die Füße. Doch nicht etwa eine verlorene Wette trieb ihn zu dieser Tat, sondern das Bedürfnis der Dekonstruktion des Mythos Künstler. So nutzt Krauss die Ausstellungsräume der Villa nicht nur zu eben jenem Zwecke, dem Ausstellen eigener Werke, sondern funktioniert die Räume der ersten Etage in eine "Wohnung in der Galerie" um. In itten seiner Gemälde befindet sich, natürlich einsehbar und begehbar, sein Wohn-, Schlafzimmer, und Essraum. Und damit es ihm nicht ungemütlich wird, hat er "zur Dekoration" ein paar Kunstwerke aus seiner Sammlung mitgebracht, zB von Wolf Vostell und Hermann Nitsch.

Clemens Krauss – Selbstportrait
-:- KOLUMNE -:-
partial arts –
expeditionen
ins medienreich
mit h.h.h. stilmann
ach, der mai ... da kann man schon einen HEIDENSPASS
(de.wikipedia.org/wiki/Beltane) haben,
da muss man gar kein SCHRADDELSCHREBER
(www.bunkahle.com/Aktuelles/Gesundheit/Schreberverein_Schrebergaerten.html)
sein, um die fruechte von unsrer aller mama zu veredeln und mit
miniaufwand zb den nachweislich perfekten FRUEHSOMMERTRUNK
(www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A593363) zu brauen ...
wer gerne experimentiert, findet vielleicht sogar noch was kategorial
basales und bekommt dann von trinkfesten irischen barden die passende
hymne (www.youtube.com/watch?v=rGcdJGFv1To) und den expertigen
dank der DURSTIGEN (www.sprittwoch.de/warentest/bier/15/) ...
doch: liebe, sprachbegabte fellowmammals, behaltet doch stets die
angeregte nachdenklichkeit als visier & nehmt euch ein wenig maienzeit
fuer ARISTOTELES (www.irresein.de/problema.html) & DIETER ROTH
(ubu.artmob.ca/sound/roth_dieter/Roth-Dieter_Die-Radio-Sonate_1976.mp3),
auf dass die angegrauten zellen nicht dem hospitalismus verfallen
so, genug der geballten lebenshilfe! ... hatte da vorhin um die ecke
eine moselrieslingquelle sprudeln schmecken
hoffentlich is noch was da, dann spring ich auch uebers feuer!!
cheers (www.youtube.com/watch?v=hqk3osxS4wQ)!!!
euer
h.h.h. stilmann
-:- URBANE NATUR -:-
BOTANISCHER GARTEN GIEßEN
Sonntagsführungen
10. Mai, 11.15 Uhr
Leben in großer Höhe - Gebirgspflanzen
Festvortrag zur Jubiläumsfeier
„400 Jahre Botanischer Garten Gießen“
Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Nees-Institut für Biodiversität der Pflanzen, Universität Bonn:
„Geschichte, Wesen und Aufgaben Botanischer Gärten“
15. Mai, 19 Uhr Aula der Universität, Ludwigstr. 23
Tag der offenen Tür im Botanischen Garten
17. Mai, 10 bis 18 Uhr
VORSCHAU
Termine Botanische Konzerte 2009:
21.06., 05.07., 19.07., 02.08.
www.wolfwerke.de/botanischergarten/
-:- UMSONST & DRAUSSEN-:-
PAPERGIRL
Eine schöne StreetArt-Idee aus der Rubrik "100% legal": Papergirl sammelt Zeichnungen etc, um diese per Fahrrad auf den Straßen Berlins zu verschenken. Mehr unter www.papergirl-berlin.de
-:- REALITÄTEN -:-

Berliner Wohnblock in der Nähe des Hauptbahnhofes
-:- SUMPFNEWS & WEB -:-
Diese Ausgabe im Archiv:
sumpfnews.wolfwerke.de/sumpfnews200905.htm
Das PDA-/Handy-Portal zum mobilen Surfen von Büro Wolfwerke
pda.wolfwerke.de
pink pissing panther -:- cartoons for ladies by wolf ds
-:- HINWEISE & IMPRESSUM -:-
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Wolf D. Schreiber,
Landgraf-Philipp-Platz 9, 35390 Gießen
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